Barfen - eine gesunde Sache?

11.5.2010 Rohfütterung: artgerecht und natürlich aber nicht automatisch bedarfsgerecht.

Das Angebot an Ernährungskonzepten und Futtermitteln ist in den vergangenen Jahren enorm gewachsen. Viele Besitzer suchen nach Alternativen zu den herkömmlichen, kommerziellen Fertigfuttern. Bei der Entscheidung für eine Ernährungsstrategie mögen für manche Tierbesitzer ideologische Gesichtspunkte eine wichtige Rolle spielen, z. B. bei der Entscheidung für das Barfen. Vor- und Nachteile der Rohfütterung sollen hier dargestellt werden, denn die Tierärzteschaft ist gespalten: Ist die Rohfütterung eine vernünftige Ernährung für Hund und Katze oder handelt es sich nur um eine vorübergehende Modeerscheinung?

Barfen kann eine durchaus taugliche und bedarfsgerechte Fütterungsvariante sein, sofern der Tierbesitzer die Ration ausgewogen gestaltet, am besten mithilfe einer tierärztlichen,
computergestützten Rationsberechnung. Die Tierbesitzer müssen jedoch immer über das Infektionsrisiko aufgeklärt werden, die eine Fütterung von rohem Fleisch mit sich bringen kann.

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